Erster Tag der Flüchtlingsarbeit im Erzbistum Hamburg

23.05.2017

Hamburg (epd). Rund 700 Menschen erwartet das Erzbistum Hamburg am Sonnabend (20. Mai) zu seinem ersten "Tag der Flüchtlingsarbeit". Der Tag unter dem Motto "Gemeinsam weiter" findet von 11 bis 16 Uhr rund um den St. Marien-Dom im Hamburger Stadtteil St. Georg statt, wie die katholische Pressestelle  mitteilte.

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"Ankommen": MOGO 2017 am 11. Juni rund um den Michel

23.05.2017

 Hamburg (epd). Der traditionelle Hamburger Motorradgottesdienst (MOGO) in und an der Hamburger Hauptkirche St. Michaelis (Michel) soll in diesem Jahr am 11. Juni gefeiert werden. Unter dem Motto "Ankommen" werden wieder um die 30.000 Biker erwartet, kündigte MOGO-Pastor Lars Lemke (54) an. 

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Wer hilft Flüchtlingen bei der Jobsuche?

22.05.2017

Seit fast 25 Jahren kümmern sich Ehrenamtliche des Runden Tisches Blankenese um die Integration von Geflüchteten. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist das Aufnehmen einer beruflichen Tätigkeit. Dabei sind etliche Hürden zu überwinden, die Neuankömmlinge allein nur schwer meistern können.

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Gemeinsam geht vieles leichter!

22.05.2017

Die Zeitstifter als Teil des Netzwerks "Gemeinde hilft!" haben ihre Arbeit aufgenommen. Mit Herz und viel Freude setzen sie sich für andere ein – jeder in dem Umfang und dem Bereich, der zu ihm passt. Ihr Anliegen: Menschen jeden Alters in schwierigen Situationen Rückhalt zu geben und sie dabei zu unterstützen, die Dinge zu verwirklichen, die ihnen wichtig sind.

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Schluss mit den Berührungsängsten!

Die neue Gruppe »Mittendrin« widmet sich dem Thema Inklusion (2014)

Inklusion, das gemeinsame Lernen, Spielen, Glauben, Leben von behinderten und nichtbehinderten Kindern ist eines der großen gesellschaftlichen Themen der Stunde. Doch wie sieht es mit gelebter Inklusion eigentlich in unserer Gemeinde aus? Auch in Blankenese leben Kinder und Erwachsene mit Förderbedarf, doch mitunter muss man den Eindruck gewinnen, als spielten sie im öffentlichen Bild des Stadtteils und auch seiner evangelischen Kirchengemeinde keine oder allenfalls eine untergeordnete, etwas verschämte Rolle.

Um daran etwas zu ändern, hat die Stiftung der Evangelischen Kirche am Markt beschlossen, sich des Themas verstärkt anzunehmen und eine eigene Gruppe gegründet: »Mittendrin«. Ziel von »Mittendrin« ist es, das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Förderbedarf in der Gemeinde zu einer Selbstverständlichkeit zu machen. Dazu gehört zunächst einmal die Aufgabe, jene Menschen und ihre Besonderheiten überhaupt sichtbar zu machen und Berührungsängste abzubauen. An manchen Stellen, zum Beispiel im Familiengottesdienst, ist Inklusion schon gelebte Praxis. Aber auch hier möchte »Mittendrin« noch mehr Eltern ermuntern, mit ihren förderbedürftigen Kindern am Gemeindeleben teilzunehmen.

Auf den ersten Treffen von »Mittendrin« sind schon weitere Schritte beschlossen worden: Herr Poehls und Herr Warnke sind bereit, Kinder mit Förderbedarf in ihren Konfirmandenunterricht aufzunehmen; Anmeldungen dafür sind ab sofort möglich. Ein Mann mit Förderbedarf wird von der Gemeinde als „Betriebshelfer“ angestellt. Außerdem ist »Mittendrin« im Gespräch mit dem Verein Christlicher Pfadfinder mit dem Ziel, nach dem Vorbild der Othmarschener Pfadfinder auch in Blankenese eine »PTA«-Gruppe (»Pfadfinder trotz allem«) zu gründen, zumal die Warteliste in Othmarschen sehr lang ist.

Gleichzeitig möchte »Mittendrin« ein Netzwerk aufbauen, in dem Betroffene und Interessierte miteinander in Kontakt kommen und gemeinsam überlegen können, wie dieses wichtige Anliegen in der Gemeinde am besten umgesetzt wird. Gespräche mit den Nachbargemeinden sind im Gange; auch sollen die ortsansässigen Firmen gezielt angesprochen werden, um Praktikums- oder Ausbildungsplätze für Jugendliche mit Förderbedarf anzubieten. Darüberhinaus soll es »Patenschaften« geben, die Gemeindemitglieder für behinderte Kinder übernehmen – nicht, um sie materiell zu unterstützen, sondern um im stunden- oder tageweisen Zusammenleben etwas vom Alltag dieser Kinder zu erfahren. Ansprechpartner für Interessierte (von beiden Seiten!) ist Isod Bötzel, isod.boetzel@blankenese.de.

Inklusion voranzubringen erfordert Mut, weil Unsicherheit, Scham, Angst den selbstverständlichen Umgang miteinander erschweren. Haben Sie diesen Mut – damit der Name »Mittendrin« kein Wunsch bleibt, sondern Wirklichkeit wird!

Christof Siemes

Ansprechpartnerin: Isod Bötzel

Finanzierung und Begleitung durch die Stiftung

Um die Arbeit der Kirchengemeinde Blankenese  inhaltlich wie finanziell nachhaltig zu fördern, wurde vor zwölf Jahren die Stiftung ev.-luth. Kirchengemeinde Blankenese gegründet. Dem Vorstand gehören derzeit Catharina Schuchmann, Dr. Michael Commichau  (Vorsitz), Friedrich von Bismarck und Pastor Klaus-Georg Poehls an. Ein Stiftungsrat kontrolliert und berät den Vorstand.
Es handelt sich um eine breite Gemeinschaftsstiftung, dazu verpflichtet, ihre Mittel zum Segen der Gemeinde und ihrer Mitglieder einzusetzen – ergänzend zu den Gremien der Gemeinde und dem Förderverein.
Seit Jahresbeginn 2015 widmet sich die Stiftung mit einem Kreis von Ehrenamtlichen einem besonderen „Herzensprojekt“. Es wurde die Initiative „du! mittendrin“ ins Leben gerufen, die dazu beitragen will, dass Kinder mit und ohne Förderbedarf einen Platz in unserer Gemeinde finden. Engagierte Mitglieder haben inzwischen einige Aktivitäten dazu auf den Weg gebracht – alles mit dem Ziel, dass Kinder mit und ohne Förderbedarf sich „mittendrin!“ in unserer Gesellschaft, an unserm Ort erfahren können